Vortrag von Paul Waninger im SPD-Büro
Streetwork -
Streetwork -
Eine Perspektive für
die Jugendarbeit in SuRo
Einen Vortrag vom Sozialpädagogen Paul Waninger, der für den Stadtjugendring Augsburg als Streetworker in der offenen Jugendarbeit tätig ist, wollten am Sonntagabend (04.10.) viele Sulzbacher hören. Das SPD-Büro war auf Einladung der Juso-AG gut besucht.
Einen Vortrag vom Sozialpädagogen Paul Waninger, der für den Stadtjugendring Augsburg als Streetworker in der offenen Jugendarbeit tätig ist, wollten am Sonntagabend (04.10.) viele Sulzbacher hören. Das SPD-Büro war auf Einladung der Juso-AG gut besucht.
Auch der Erste Bürgermeister Gerd Geismann, sowie die Stadträte Michael Göth und Armin Rüger verfolgten das Referat interessiert.
Waninger berichtete lebhaft von seiner Arbeit in den Ausgburger Stadtteilen Oberhausen und Bärenkeller. Seine Zielgruppe sind sozial benachteiligte Jugendliche, die oftmals kein Geld für kommerzielle Angebote haben und aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit (z.B. "Russlanddeutsche") stigmatisiert sind.
Zu diesen Jugendlichen versucht er niedrigschwellig Kontakt aufzunehmen, sie auf der Straße und auf öffentlichen Plätzen aufzusuchen und Vertrauen aufzubauen, auch in dem er ihre Interessen parteiisch vertritt.
Waninger berichtete lebhaft von seiner Arbeit in den Ausgburger Stadtteilen Oberhausen und Bärenkeller. Seine Zielgruppe sind sozial benachteiligte Jugendliche, die oftmals kein Geld für kommerzielle Angebote haben und aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit (z.B. "Russlanddeutsche") stigmatisiert sind.
Zu diesen Jugendlichen versucht er niedrigschwellig Kontakt aufzunehmen, sie auf der Straße und auf öffentlichen Plätzen aufzusuchen und Vertrauen aufzubauen, auch in dem er ihre Interessen parteiisch vertritt.
Waninger wiederholte oft den Satz: "Ich versuche ein Freund von den Jugendlichen zu werden" - dies aber mit dem Hintergedanken ihnen zu helfen, etwa in dem sie gemeinschaftsfähiger werden und Selbstverantwortlichkeit lernen sollen. Er will dazu beitragen, dass die Jugendlichen positivere Lebensbedingungen vorfinden.
Ein wichtiges Ziel ist dabei auch die Reduzierung von Jugendkriminalität, also ein präventives Element.
Die Integration der ausgeschlossenen Jugendlichen laufe oftmals über Sport- und Tunierangebote, etwa mit Fußball-, Basketball-, oder Wii und Playstation-Wettbewerben (Wanninger: "Alles bei dem man sich irgendwo messen kann, kommt bei ihnen gut an").
Auch erlebnispädagogische Freizeitangebote und Ausflüge zu fairen Preisen, spielen eine wichtige Rolle.
Zu rund 250 Jugendlichen habe er derzeit Kontakt, zu 40 von ihnen einen engen. Die meisten seien Förderschüler und rund Zweidrittel Jungs. Viele stammen aus Familien in denen Gewalt an der Tagesordnung ist.
Er arbeitet eng vernetzt mit anderen Institutionen, wie der Schulsozialarbeit und dem Allgemeinen Sozialen Dienst und auf informeller Ebene auch mit der Polizei zusammen.
Davon das Streetwork auch eine lohnenswerte Perspektive für SuRo sein kann, ist er überzeugt. Schließlich würden auch hier viele Jugendliche mit Migrationshintergrund leben, die von keinen Organisationen erreicht werden. Wichtig seien insbesondere Sportangebote, auch außerhalb von Vereinen.
Marcel Görmann
Ein wichtiges Ziel ist dabei auch die Reduzierung von Jugendkriminalität, also ein präventives Element.
Die Integration der ausgeschlossenen Jugendlichen laufe oftmals über Sport- und Tunierangebote, etwa mit Fußball-, Basketball-, oder Wii und Playstation-Wettbewerben (Wanninger: "Alles bei dem man sich irgendwo messen kann, kommt bei ihnen gut an").
Auch erlebnispädagogische Freizeitangebote und Ausflüge zu fairen Preisen, spielen eine wichtige Rolle.
Zu rund 250 Jugendlichen habe er derzeit Kontakt, zu 40 von ihnen einen engen. Die meisten seien Förderschüler und rund Zweidrittel Jungs. Viele stammen aus Familien in denen Gewalt an der Tagesordnung ist.
Er arbeitet eng vernetzt mit anderen Institutionen, wie der Schulsozialarbeit und dem Allgemeinen Sozialen Dienst und auf informeller Ebene auch mit der Polizei zusammen.
Davon das Streetwork auch eine lohnenswerte Perspektive für SuRo sein kann, ist er überzeugt. Schließlich würden auch hier viele Jugendliche mit Migrationshintergrund leben, die von keinen Organisationen erreicht werden. Wichtig seien insbesondere Sportangebote, auch außerhalb von Vereinen.
Marcel Görmann